"Besser leben ohne Plastik - Ersticken wir am Plastikmüll?"
Plastik bestimmt unseren Alltag, ob beim Einkauf, im Haushalt, oder bei der Körperpflege. In jedem Bereich sind die von uns verwendeten Produkte in Plastik verpackt. Das ist bequem für uns als Verbraucher. Doch sind uns auch die Risiken bewusst, die Plastikverpackungen mit sich bringen?
Es entsteht ein unkontrollierbarer großer Plastikmüllberg. Plastik wird ins Meer gekippt, Tiere verenden qualvoll und verhungern bei vollem Magen, da dieser mit gefressenem Plastikmüll voll ist. Doch auch für uns Menschen ist Plastik nicht ungefährlich. Plastikverpackungen geben Weichmacher an die Lebensmittel ab, die sich in ihrem Inneren befinden. Mikroplastikpartikel werden von der Kosmetikindustrie in Shampoos, Peelings usw. als Bindemittel eingesetzt. Diese gelangen ins Abwasser und anschließend zurück in unseren Wasserkreislauf und werden von uns aufgenommen.
Nadine Schubert zeigte im Laufe des Abends auf, wie im Alltag ohne große Mühe Plastikmüll reduziert werden kann. Bei Neuanschaffungen sollte genau darauf geachtet werden, aus welchem Material die Dinge bestehen und ob diese Anschaffungen wirklich nötig sind. Putzmittel, Waschmittel und Kosmetikartikel lassen sich schnell und auch noch kostengünstiger zu Hause selbst herstellen - dies schont die Umwelt und auch den Geldbeutel. Im Laufe des Abend entstanden rege Diskussionen zum Thema und jeder Teilnehmer ging mit einem Fundus von neuen Anregungen und Informationen nach Hause.