Ein Leben auf der Burg
Zum Abschlussfest, machten sich die Zahnlückenkinder, in diesem Jahr an einem Freitag auf nach Bamberg, um dort einen Streifzug durch das Mittelalter zu erleben. Trotz des verregneten Wetters, stiegen alle Kinder gespannt und voller Vorfreude in den Bus und fuhren nach Bamberg hoch zur Altenburg. Dort angekommen, bekamen sie eine Führung durch das alte Gemäuer und bestiegen den hohen Aussichtsturm. Natürlich durften die Kinder in einem kleinen Rittertunier ihre Kampfkünste erproben und bekamen anschließend eine ritterliche Urkunde. Zurück in der KITA angekommen, gab es noch einige Workshops für die „Ritter und Burgfräulein“. So konnten sie sich beispielsweise, aus Filz ein Haarband oder einen Gürtel flechten, ein Holzamulett herstellen oder ein Tongefäß töpfern. Hungrig von den vielen Erlebnissen und Aktionen, gesellten sie sich dann in ihrem Gruppenraum an die Tafel zum festlichen Ritteressen. Doch der Abend war noch nicht zu Ende. Die Zahnlückenkinder bekamen einen „Hilferuf“. „Poldi“, dem Bär der Altenburg“, wurde der Schatz gestohlen und er bat um die Mithilfe der tapferen Ritter und Burgfräulein. Also zogen die Zahnlückenkinder los und machten sich auf die Schatzsuche. Gemeinsam mussten sie in Ebrach ritterliche Aufgaben bewältigen, um die verschiedenen Hinweise bis hin zum Schatz zu erhalten. Die Freude war groß, als man einen ganzen Koffer voller Goldstücke fand und aufteilte. Glücklich aber auch schon ein bisschen erschöpft, kamen die Kinder in die KITA zurück. Dort gab es für alle Kinder noch einen leckeren Eisbecher, den sie aus unserer Zeit - der Gegenwart - schätzen, bevor sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Abrundend für diesen schönen Tag, wurden am darauffolgenden Montag noch alle Zahnlückenkinder zum Ritter geschlagen.